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„Die junge Generation will Pull und keinen Push mehr“

25.05.2020

Florian Topf Unitleiter OPUS Marketing

Florian Topf ist Berater und Unitleiter im Bereich Grüne Branche bei OPUS Marketing. – Foto: opus-marketing.de

Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise langfristig auf den stationären Handel? Wie kann die Grüne Branche junge Konsumenten ansprechen? Darüber haben wir mit Florian Topf von OPUS Marketing gesprochen.

Seit mehr als 15 Jahren betreut die OPUS Marketing GmbH aus Bayreuth Kunden aus der Grünen Branche. Vom kleinen Floristikladen bis zur großen Produktions- und Erlebnisgärtnerei – für jeden Betrieb werden individuell passende Strategien und Marketingkonzepte entwickelt. Das Angebot reicht von der Markt- und Wettbewerbsanalyse über das Entwerfen von Werbekampagnen, Erstellen von Webseiten und Social-Media-Auftritten bis hin zu Empfehlungen, wie der POS gestaltet werden sollte. Auch Strategie- und Marken-Workshops bietet das Unternehmen an.

Florian Topf ist Berater und Unitleiter im Bereich Grüne Branche bei OPUS. spoga+gafa Besucher kennen ihn auch als Referenten bei den TASPO Talks im Forum Gartencafé der internationalen Gartenmesse. Im letzten September sprach der Experte hier beispielsweise über die „Kommunikation der Zukunft“.

Herr Topf, die Corona-Krise stellt derzeit die gesamte Wirtschaft und auch die Grüne Branche vor enorme Herausforderungen. Nichts scheint, wie es vorher war. Glauben Sie, dass der Handel in absehbarer Zeit wieder zur „alten Normalität“ zurückfinden wird? Oder führt diese Krise langfristig zu grundlegenden Veränderungen?

Topf: In Deutschland könnten in den kommenden zehn Jahren sehr viele Läden und Geschäfte schließen müssen. Als einen Hauptgrund für den Niedergang sehe ich die veränderten Kaufgewohnheiten, allen voran den wachsenden Trend zum Onlineshopping. Daran ist nicht nur die Corona-Krise schuld. Unternehmen und Betriebe müssen in dieser Zeit in Zukunftsstrategien und neue Absatzkanäle investieren.

Grüne Branche Marketing Digital Natives

Wie spricht man junge Konsumenten an? – Foto: justynafaliszek / pixabay

Es wird ja gesagt, dass Krisen auch immer eine Chance sind. Wo sehen Sie derzeit die Chancen für die Grüne Branche?

Topf: In Zeiten der Corona-Krise bekommt das Leben in den eigenen vier Wänden eine ganz neue Bedeutung. Eine Chance werden regionale Anbieter und Produzenten haben. Lebensmittel und Pflanzen werden verstärkt bei Unternehmen des Vertrauens eingekauft. Die Corona-Krise treibt zudem die Innovationsthemen in Unternehmen voran.

Wie kann es Ihrer Meinung nach zukünftig besser gelingen, auch junge Kunden für die Produkte und Dienstleistungen der Grünen Branche zu begeistern? Wie spricht man diese Zielgruppe am besten an?

Topf: Die junge Generation will Pull und keinen Push mehr. Größere Chancen in der Wahrnehmung erhält die Marke dabei über Videoinhalte. – Ist es jedoch ein Wunsch in einen Dialog mit der Zielgruppe zu gehen, ist ein gutes SEO und/oder SEA sehr hilfreich. Wenn sich die Digital Natives schon die Mühe machen mit der erinnerten Marke und deren Botschaft zu interagieren, muss diese auch sofort auffindbar sein – und zwar auf Seite eins bei Google.

Weitere Informationen: opus-marketing.de

Autor: Roland Moers

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